Artikel aus der Freien Presse vom 7. April 2004

Chemnitzer Umland/Burgstädt: Stadt stellt Signale auf grün

Hausbahnsteig in Burgstädt entsteht ab Februar 2005

Auch wenn sich die Fertigstellung der Bahnstrecke Chemnitz – Leipzig weiter verschiebt: Die Stadt Burgstädt (Kreis Mittweida) hat jetzt zumindest ihren Teil beigetragen, damit dem Ausbau nichts im Wege steht.

Einstimmig bestätigten die Abgeordneten eine Stellungnahme des Rathauses zum Planfeststellungsverfahren für den rund 8,6 Kilometer langen Abschnitt zwischen Burgstädt und Wittgensdorf. Darin pocht Bürgermeister Lothar Naumann (FWB) auf den Rückbau von nicht mehr benötigten Bahnanlagen und die Pflege der Flächen an der Bahnlinie Richtung Gückelsberg. Außerdem legt der Ortschef Wert auf eine ausreichende Entwässerung – besonders starke Auswaschungen auf dem Alten Herrenhaider Weg führt er auf den Zustand der Gleisanlage zurück.

In diesem Jahr ist die Komplettierung der neuen Schnittstelle in Burgstädt geplant. Der zirka 2,5 Millionen Euro teure, am 14. November 2003 in Betrieb genommene Verkehrsknotenpunkt ermöglicht den schnellen Wechsel zwischen Straße und Schiene. Die Schnittstelle soll zudem einen separaten Bahnsteig für den S-Bahn-Verkehr zwischen Chemnitz und Burgstädt erhalten. Zumindest um die Fördermittel für den Bau des Hausbahnsteiges brauchen die Burgstädter nicht mehr zu fürchten. Wegen der Zeitverzögerung bei der Bahn AG habe das Regierungspräsidium die Frist zur Ausreichung der Fördermittel verlängert, bestätigte Naumann am Mittwoch.

Beim Vor-Ort-Termin mit Planern der Bahn AG und dem Planungsbüro, das für den Bau der Schnittstelle verantwortlich ist, wurde laut Stadtbauamtsleiter Dieter Heise festgelegt, dass der Hausbahnsteig beim voraussichtlich im Februar beginnenden Streckenausbau entsteht.

(grit/SO)
7.4.2004

zurück

verwandte Links: