|
Artikel aus der Freien Presse vom 1. Oktober 2003
St. Egidien: City-Bahn endet derzeit in St. Egidien Stellwerk macht Probleme Derzeit ist St. Egidien Endstation für die RegioShuttle der City-Bahn Chemnitz GmbH aus Richtung Stollberg über Lichtenstein. Die Triebwagen können nicht über die Sachsenmagistrale nach Glauchau fahren. Bis voraussichtlich Mitte Oktober müssen Fahrgäste der City-Bahn deshalb für die letzte Station in Busse des Schienenersatzverkehrs umsteigen. „Im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerkes der Deutschen Bahn AG im Bahnhof Glauchau ist es zu größeren Problemen gekommen”, sagt City-Bahn-Geschäftsführer Andreas Rasemann. Die Ursachen seien der City-Bahn im Detail nicht bekannt, hieß es. „Wir sind aber über die Erschwernisse, die dadurch für unsere Kunden entstehen, sehr verärgert”, schimpft Rasemann weiter. Die Deutsche Bahn AG bestätigte die Probleme am elektronischen Stellwerk Glauchau, das eigentlich vergangenes Wochenende in Betrieb gehen sollte. „Allerdings sind Softwareprobleme aufgetreten, die vom Eisenbahnbundesamt angemahnt worden sind”, sagte Bahnsprecher Volker Knauer. Jetzt soll das elektronische Stellwerk in Glauchau voraussichtlich zwischen 17. und 20. Oktober ans Netz gehen. Bis dahin ist die Gleisverfügbarkeit in Glauchau eingeschränkt, so der Bahnsprecher. Schienenersatzverkehr bei den ICE-Ersatzzügen zwischen Nürnberg und Chemnitz oder den Regionalzügen zwischen Tharandt beziehungsweise Freiberg und Zwickau hätte mehr Fahrgäste betroffen. Deshalb muss die City-Bahn auf dem kurzen Abschnitt vorübergehend zurückstecken. Wie Bahnsprecher Knauer weiterhin mitteilte, kommt es auch im Güterverkehr der Railion (ehemals DB Cargo/Stinnes) sowie privater Logistikzüge wegen der Panne im Stellwerk zu Einschränkungen. Ab 6. Oktober wird der Schienenersatzverkehr auf den Abschnitt Glauchau - Lichtenstein verlängert, damit spart sich die City-Bahn auch den Einsatz eines RegioShuttles. Informationen
(Lars Müller)
verwandte Links: |