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Artikel aus der Freien Presse vom 13. Januar 2003
Hainichen: Fördermittel für Bahn stehen aus
DER SACHE NACHGEGANGEN: City-Bahn plant Brückensanierung
Es werden wohl noch Monate vergehen, bis die ersten Züge wieder über die Gleise zwischen Hainichen und Chemnitz rollen. Nach wie vor ist unklar, ob über das Regierungspräsidium Chemnitz der City-Bahn AG für den grundhaften Ausbau der Strecke Fördermittel bewilligt werden.
Ein bereits im vergangenen Jahr gestellter Antrag blieb erfolglos, er muss in den nächsten Tagen neu gestellt werden. Indes laufen die Planungen für mehrere Brücken entlang der Strecke, teilte City-Bahn-Geschäftsführer Andreas Rasemann auf Anfrage von Freie-Presse mit. Das betrifft unter anderem die Lützeltalbrücke in Frankenberg, den Harrastunnel bei Bräunsdorf und das Viadukt in Niederwiesa. Wenn Fördermittel fließen, könnten im Herbst die ersten Bauarbeiten beginnen, ein Jahr später als noch Mitte 2002 geplant. Sobald es das Wetter zulässt, wird es eine weitere Streckenbegehung geben. Dabei sollen unter anderem die Bahnhöfe in Hainichen und Frankenberg begutachtet werden, damit mit der Planung eines weiteren Bauabschnittes begonnen werden kann. Bis zum Baustart wird es keine Aktivitäten an der Bahnlinie geben. Auch das meterhoch wuchernde Unkraut, bleibt stehen.
In der Freie-Presse-Wunschzettel-Aktion hatte unter anderem Christa Renner aus Hainichen den Wildwuchs auf dem Bahngelände und den Bahndämmen (besonders Käte-Kollwitz-Straße) kritisiert. Im Zuge der Baufeldfreimachung werde auch das Umfeld beräumt, berichtet Andreas Rasemann. Alles andere wäre nicht nur unwirtschaftlich, sondern auch förderschädlich.
In der Stadtverwaltung Hainichen liegt indes die Zusage über Fördermittel für den Erwerb des Landes für des künftigen, neuen Busbahnhof in der August-Bebel-Straße vor. Nun müssen Fördermittel unter anderem für den Abriss alter Gebäude gestellt werden. Bürgermeister Rainer Sobotka (parteilos) geht davon aus, dass noch in diesem Jahr der Startschuss zum Bau des Busbahnhofes fällt. Einzige Einschränkung: Es muss klar sein, was aus der Bahnstrecke wird.
von Petra Schumann
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