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Artikel aus dem Erzgebirgsblick vom Juni 2002
Elektrifizierung für Nahverkehr Stollberg-Chemnitz schreitet voran Hauptsitz der City-Bahn-Zentrale entsteht Stollberg (ku). Als etwas Besonderes bezeichnen Fachleute die Elektrifizierung der früheren Bahnverbindung Stollberg-Chemnitz, auf der am Jahresende die Nahverkehrslinie Citybahn die Passagiere befördern soll. In dem Umfang und dem kurzen Zeitraum, in dem das Projekt fertig gestellt werden soll, ist es schon ein Highlight", sagte beispielsweise der Projektleiter für die Elektrifizierung, Kay Eisenhardt. Erst kürzlich setzten Mitarbeiter von Siemens und deren Partnerfirma Balfour Beatty mittels eines 300 Tonnen-Kranes das Herzstück der Citybahn auf das Stollberger Bahnhofsgelände. In den drei eher unscheinbaren Containern aus Fertigbeton werden künftig die Verbindungen der gesamten Schienen-Elektrifizierung und auch sämtliche Kommunikationsleitungen gebündelt. Ergänzt wird die Hauptstation durch weitere vier kleinere Anlagen in Niederdorf, Pfaffenhain, Jahnsdorf und Neukirchen. Fällt einmal einer der vier Stationen aus, so fängt die Zentrale am Stollberger Bahnhof die Störungen ab. Fällt aber einmal die Hauptstation aus, läuft gar nichts mehr, verdeutlichte Lutz Werner, Bauaufsichtsleiter für alle Elektronanlagen die Besonderheit des Stollberger Stützpunktes. Hier wird übrigens auch die Fahrdienstzentrale ihren Sitz einnehmen. Und dafür richten Bauleute das seit Stillegung der Bahnlinie herunter gekommene alte Stellwerkhäuschen wieder her. Am Jahresende sollen auf der rund 17 Kilometer langen Nahverkehrsverbindung die ersten Züge rollen. Das lange Zeit stagnierende Millionen-Projekt wird seit Februar dieses Jahres vehement vorangetrieben. Parallel zur Elektrifizierung, die bereits ab Chemnitz-Harthau auf rund einem Kilometer fertig gestellt ist, wird der gesamte Schienenkörper saniert.
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